„The Salton Sea“: Die post-apokalyptische Welt in der kalifornischen Wüste

The Salton Sea
The Salton Sea heute (Foto von FilmfestivalWorld.com)

Ihr erinnert euch an die Fotografien zum Spreepark in Berlin, dem seit Jahren verlassenen Freizeitpark unweit des Treptower Parks? Diese atemberaubenden Bilder einer Geisterstadt erschienen für mich fast wie das Szenario eines Zombiefilms, wie eine post-apokalyptische Welt ohne menschliche Gesellschaft. Oder sie erweckten zumindest den Eindruck.

Noch krasser ist allerdings die Landschaft der „Salton Sea“ inmitten der kalifornischen Wüste. Einst wurde hier durch Fehler von Ingenieuren und mit ein bisschen Zufall ein Salzsee mitten in der Einöde erschaffen. Zunächst nutzten die Menschen jene unverhoffte Gelegenheit, lockten Touristen an und schufen große Erholungsressorts. Doch bald entwickelte sich die neue Idylle zum Albtraum, der Salzgehalt im See stieg zu stark, Fische verendeten zu Tausenden, die Luft wurde unerträglich.

Heute ist jener Ort fast völlig verlassen und man findet nur noch die Überreste der Zivilisation in dem Gebiet. Das ist ungemein faszinierend und schlägt die Welt von Mad Max und Co. um Längen. Unfassbare Bilder, da muss ich unbedingt mal hin. Youtube-Poster und Filmer „ransriggs“ empfiehlt Besuche aufgrund des Gestanks allerdings nur im Frühling und Spätherbst.


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