TEDTalk: Daniel Tammet über Synästhesie in „Different Ways of Knowing“

Synästhesie zählt in meinen Augen zu einer der faszinierendsten Eigenschaften des menschlichen Gehirns. Genauer: Nur mancher Gehirne. Zu den bekanntesten Synästhetikern zählen der Maler Wassily Kandinsky, der Farben und Formen „hören“ konnte und mit Tönen in Verbindung brachte, sowie der Komponist Franz Liszt und Jimi Hendrix.

In einem aktuellen TED-Talk stellt Autor und Synästhetiker Daniel Tammet seine Denkweise vor. Er verknüpft in Gedanken Sprache, Zahlen und visuelle Eindrücke. Die Ergebnisse dieser Kombinationen sind erblüffend und aufschlussreich. Zwar würde ich nicht allem was er sagt (aus wissenschaftlicher Sicht) zustimmen, dennoch ist diese eigene, assoziative Art zu denken äußerst spannend.

Wer noch mehr TED-Talks sehen will, kann sich auf der Themenseite auf TED.com umschauen.

Empfehlen würde ich noch Emiliano Salinas: „A civil response to violence“ (spanisch, mit englischen Untertiteln), der über die Unruhen in Mexiko und die Möglichkeiten des Widerstands in der Zivilbevölkerung berichtet.

Und wer die abgehobenen Eso-Sounds aus diesem Beitrag mochte, der sollte auch von den Geräuschen des Universums begeistert sein (Honor Harger: „A history of the universe in sound“). Hier werden die Radioaufnahmen in Geräusche „übersetzt“. Astro-Dubstep, nice.

Share:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • email
  • Google Bookmarks
  • StumbleUpon
  • Reddit