PR-Gold: Junge Polizei Bremen wirbt für mehr Mitgefühl **UPDATE**

**UPDATE**

Ich ziehe diesen Beitrag noch mal hoch, um auf die Antwort der Jungen Polizei im Kommentarbereich aufmerksam zu machen. Das (sehr nette) Entschuldigungsschreiben wurde anscheinend auf jeder Seite hinterlassen, auf dem über die Aktion berichtet wurde.

Die Fotos wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vom Netz genommen (siehe hier) sind jetzt vom Netz genommen, siehe Kommentarbereich, die Polizei zeigt sich ob der PR-Pleite einsichtig. (Wobei ich persönlich das Ganze in erster Linie als völlig verunglückte Werbung aufgefasst habe und nicht als direkte Beleidigung von Muslimen, was man auch mutmaßen konnte.)

Immerhin nett, dass ihr auch was bei mir gepostet habt, liebe Jungpolizisten. Viel Spaß beim weiteren Surfen auf Blogsport und viel Erfolg bei der Karriere trotz all der Hindernisse.

Originalmeldung:
Via Udo Vetters Law-Blog: Die Junge Polizei Bremen möchte durch eine Fotokampagne, die auch auf der offiziellen Seite der Polizeigewerkschaft zu sehen ist, auf die Schwierigkeiten in ihrem Polizeialltag aufmerksam machen.

Augenscheinlich hat man für die PR-Kampagne einen 16-jährigen Polizei-Prakti gefragt, der am vergangenen Wochenende Photoshop gelernt hat.


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edit: Bilder auf Wunsch der Polizei Bremen hin entfernt.
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Was ist euer Gewinner? Hier ist übrigens die Quelle des behördlichen PR-Unfugs.

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6 Antworten auf „PR-Gold: Junge Polizei Bremen wirbt für mehr Mitgefühl **UPDATE**“


  1. 1 choooo 07. Juli 2011 um 17:15 Uhr

    ganz klar #1! da muss ich direkt mitweinen…

  2. 2 Junge Polizei 07. Juli 2011 um 19:26 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    anscheinend hat unsere Kampagne ihr Ziel deutlich verfehlt.
    Diversen Mails (seriösen und auch beleidigenden) konnten wir entnehmen, dass nicht unser Anliegen (auf den Umstand der Gefährdung der inneren Sicherheit durch steigende Belastungen und gleichzeitigen Stellenkürzungen hinzuweisen) in die Diskussion geriet, sondern einzig und allein die Darstellung des Terrorismus. Dieser sollte als ein Beispiel der „modernen“ Beslastung genannt werden, mit dem tausende Kräfte täglich gebunden werden.
    Wir wollten keineswegs irgendwelche religiöse Anspielungen machen oder gar Religionen an den Pranger stellen. Wir als Deutsche Polizeigewerkschaft haben uns immer dafür eingesetzt, dass sich die Polizei aus vielen Nationen und Religionen zusammensetzt und werden dieses auch weiterhin tun.
    Wir haben die Fotos mittlerweile von den Internetseiten entfernt und möchten uns dafür entschuldigen, dass diese Kampagne so missverstanden werden konnte.
    Wir sind für konstruktive Kritik immer zu haben, jedoch sind uns auch einige Beleidigungen zugegangen, bei denen man sich ernsthaft fragen muss, wem es wirklich um die Kritik an sich ging und wem darum, seinen Hass loszuwerden.
    Vielen Dank an alle konstruktiven Kritiker.

    In diesem Zusammenhang verweisen wir auch auf die Stellungnahme, die ab dem morgigen Abend (08.07.2011) auf unseren Internetseiten zu lesen sein wird.

  3. 3 Junge Polizei 08. Juli 2011 um 13:51 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wir haben die Bilder bereits VOR diesem Antwortschreiben von unseren Seiten entfernt. Warum sie anscheinend immer noch auftauchen, ist uns ein Rätsel. Wir werden wohl den kompletten Server nocheinmal leeren und neu aufspielen müssen.
    Wenn Sie über den Link www.jungepolizei-bremen.de auf die Internetpräsenz der Jungen Polizei gehen, sind die Fotos nicht mehr erreichbar…

  4. 4 Shmai 08. Juli 2011 um 22:04 Uhr

    Ist editiert. Die Bilder sind nun tatsächlich vom Server runter und nur noch vereinzelt im Web zu finden.

  1. 1 „junge polizei“ fordert mehr personal « grand hotel absturz Pingback am 13. Juli 2011 um 10:39 Uhr
  2. 2 das internet vergisst nicht « grand hotel absturz Pingback am 08. August 2011 um 14:32 Uhr
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