Archiv für Februar 2012

Musikempfehlung des Abends: Grant Lee Phillips – „Boys Don‘t Cry“ (Cover)

Ich habe mich nach einer der How I Met Your Mother-Folgen aus der zweiten Staffel gefragt, von wem dieses The Cure-Cover von „Boys Don‘t Cry“ stammt. Grant Lee Phillips Version ist noch mal eine ganze Ecke bedrückender als das ohnehin schon deprimierende Original.

World’s First Beatboxing Champion

Bereits 1938 performte die Gruppe The Radio Revellers so etwas wie Beatboxing. Das Stück „There’s A Tavern In The Town“ ist verständlicherweise etwas weniger beatlastig als heutige Mundkunst.


(via KFMW)

WTF? Old Anti-Piracy Propaganda

Eine alte Anti-Piraterie-Werbung, die ich heute nach dem Abspann der Metal-Doku „Anvil“ gesehen habe. Ich hatte fast vergessen, wie Raubkopierer „damals“ ausgesehen haben, nämlich wie Schmiede aus dem neunten Kreis der Hölle. Auch dass Piraterie das „organisierte Verbrechen“ und „Terrorismus“ unterstützt, war mir irgendwie entfallen. Markieren wir heute immer noch unsere Videokassetten mit einem X, um Filme damit in die Luft zu sprengen?

Die (legal erworbene) DVD von „Anvil“ stammt übrigens aus dem Jahr 2009. Der Spot selbst dürfte allerdings einige Jahre mehr auf dem Buckel haben, was der Hinweis auf die „Hotline“ (WTF?!) am Ende verrät.

Directed by Michael Bay.

Pre-Futurama Psychedelic Rock Theme from 1967

Das Lied „Psyché Rock“ von Pierre Henry aus dem Jahre 1967 hat ziemlich offensichtlich den Titelsong von Futurama inspiriert. Herrlich abgedrehter Psych-Rock, der erstaunlich gut ins fiktive Jahr 3000 passt.


(via reddit)

Hätte es Wikileaks schon vor 60 Jahren gegeben…

Schönes Beispiel für den alten Wikileaks/Facebook-Dualismus.

Hätte es Wikileaks und Facebook schon vor 60 Jahren gegeben - Tweet Stasi-Überwachung
(via @chaosilog auf Twitter, Georg Holzer)

I‘ve Seen the Future: Nano Quadrocopter Formation Flying

Dieses krasse Video von Ende Januar 2012 hatte ich bisher noch nicht auf dem Blog gepostet, was hiermit nachgeholt wird. Die Demonstration mit Nano-Quadrocoptern zeigt verblüffende Präzision in Formationsflügen und Koordination der Minidrohnen. Das erinnert dann wahlweise an ein Echtzeit-Strategiespiel im wirklichen Leben oder an die Vorzeichen einer Roboter-Invasion.

The Greatest Movie of All Time: „Movie: The Movie“

Jimmy Kimmel hat sich für die Oscars besonders viel Mühe gegeben und für einen kurzen Film halb Hollywood ins Aufgebot genommen. Das Ziel: Den größten Film aller Zeiten drehen, mit einem bunten Querschnitt durch alle Genres und allem, was das Publikum mag.

Das der Plot dementsprechend ein heilloses Durcheinander ist, dürfte niemanden verwundern. Allerdings spielt das Who ist Who Hollywoods in dem Einspieler mit: Tom Hanks, Gary Oldman, Helen Mirren, Colin Farrell, Cameron Diaz, Kate Beckinsale und – natürlich – Matt Damon sind nur ein paar der Stars, die sich die Ehre geben. Krasser Aufwand für den Blödsinn. Aber schaut selbst:


(JimmyKimmelLive, Direktmovie)

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Real Life Twitter Birds in Cage - drei ungelesene Nachrichten
(via)

Carnival in Rio, Tilt-Shifted: „The City of Samba“

Ich muss zugeben, dass mir der Begriffe tilt-shift photography bisher nicht geläufig war. Durch eine bestimmte Einstellung von Tiefenschärfe und Fokus lassen sich in Zusammenspiel mit Zeitraffer-Technik und guter Post-Produktion Szenen wie aus einem Miniatur-Wunderland kreieren.

Diesen Effekt nutzten Keith Loutit and Jarbas Agnelli, um den farbenfrohen Carnival in Rio 2011 künstlerisch umzusetzen. Mit vielen tollen Kostümen und Wagen und passend zur Musik gesetzt entstand dabei ein beeindruckendes Schauspiel.

The City of Samba from Jarbas Agnelli on Vimeo.

(via this is colossal)

Oscar 2012 Round-up: Gewinner, Gags und Kurioses


Die Highlights aus Billy Crystals Oscar-Show und Eröffnungsmonolog bei den Academy Awards 2012.

Die Oscar-Verleihung 2012 kurz zusammengefasst: Clooney küsst Crystal (siehe Video), The Artist räumt in den Hauptkategorien ab, Meryl Streep bekommt ihren dritten Oscar und Christopher Plummer mit 82 seinen ersten. Damit ist er zugleich der Älteste, der in der Kategorie „Bester Nebendarsteller“ einen Academy Award erhalten hat.

Bret McKenzie (Flight of the Concordes) gewann den Oscar für den besten Filmsong für sein Lied „Man or Muppet“. McKenzies witzige Pressekonferenz im Anschluss an die Verleihung könnt ihr hier anschauen.

Und, ach ja, Sacha Baron Cohen sorgte als „The Dictator“ mit grausamem Fake-Akzent für einen „Skandal“, da er die vermeintliche Asche Kim Jong-Ils auf dem roten Teppich verschüttete. Abgesehen von einem Anzug, der nun in die Reinigung muss, ist aber nicht viel gewesen. Das Video dazu findet ihr hier.

Hier die Gewinnerliste, die ihr komplett bei den Fünf Filmfreunden findet:

Bester Film: The Artist

Beste Regie: Michel Hazanivicius (The Artist)

Bester Hauptdarsteller: Jean Dujardin (The Artist)

Beste Hauptdarstellerin: Meryl Streep (The Iron Lady)

Bester Nebendarsteller: Christopher Plummer (Beginners)

Beste Nebendarstellerin: Octavia Spencer (The Help)

Bester fremdsprachiger Film: A Separation (Nader und Simin)

Bester Animationsfilm: Rango

Bestes Originaldrehbuch: Midnight in Paris (Woody Allen)

Bestes adaptiertes Drehbuch: The Descendants (Alexander Payne)

Bester Short Film (Animated): The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore

Beste Dokumentation: Undefeated