„Geh‘ Deinen Weg“ – Edekas Praktikanten-Rap

Welche Werbeagentur ist eigentlich für diese Praktikanten-Rap-Videos verantwortlich? Wer zwingt ständig jugendliche Laiendarsteller, vor der Kamera halbverdaute Reime zu gruseligen Melodien aufzusagen? Ist das Praktikum bei Edeka nicht schon Demütigung genug?

Ich habe keine Ahnung, welche Experten meinten, der BMW-Praktikums-Rap wäre eine gelungene Marketing-Idee gewesen. Der Edeka-Song „Geh‘ Deinen Weg“ bewegt sich mit diesem Machwerk immerhin auf einer Ebene in punkto Billigaufmachung und Fremdschäm-Effekt. Schaut mal, ob ihr das Video bis zu Ende gucken könnt. Ich konnte nur die erste Minute durchhalten und musste mir anschließend heißes Wachs in die Ohren gießen, um die Pein zu lindern.


(Direktlink, via Ahmet)

Für alle Gesangstalente: Warum nicht mal bei der Jungen Union probieren?

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2 Antworten auf „„Geh‘ Deinen Weg“ – Edekas Praktikanten-Rap“


  1. 1 Patrick 29. März 2012 um 19:54 Uhr

    Das einzige was EDEKA damit bezwecken möchte ist Werbung für sich zu machen und dank deinem Blog-eintrag trägst du einen Teil dazu bei ;)
    *THUMBS UP*

  2. 2 Shmai 29. März 2012 um 23:40 Uhr

    Nicht immer funktioniert Werbung nach dem Prinzip „Auch schlechte Pubilicity ist gute Publicity“. Normalerweise willst du schon Jugendlichen mit so nem Spot „auf Augenhöhe“ begegnen und sie dadurch fürs Praktikum gewinnen. In diesem Fall ging allerdings der Schuss deutlich nach hinten los. Dafür ist die Anbiederung des Spots zu plump und offensichtlich.
    Off the Record hat den (ähnlich vergeigten) BMW-Praktikumsspot mal als den „wahrscheinlich beste[n] Recruiting-Spot, der je für Audi gedreht wurde.“ Im Falle des Edeka-Videos hat sich der Leiter einer Provinzfiliale wohl verkalkuliert. So gibt es immerhin etwas zum Lachen (und Fremdschämen).

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