„Gemacht um kaputtzugehen“: Geplante Obszoleszenz in der Wegwerf-Gesellschaft

Das iPod gibt seinen Geist auf – drei Tage nach Ablauf der Garantiefrist. Ein Drucker produziert nur noch Fehlermeldungen – nicht weil er wirklich kaputt wäre, sondern weil ihn ein geheimer Zähler nach einer bestimmten Anzahl von Seiten dazu bringt. Geschichten, die wie Verschwörungstheorien klingen – die dafür aber ein wenig zu häufig vorkommen. Längst gibt es einen Begriff für das Phänomen: Planned Obsolescence, der geplante, vorzeitige Verschleiß von Waren.

Lukas Grasberger hat auf WDR5 einen Beitrag über die „geplante Obszoleszenz“ von Produkten: Hersteller verringern die Lebenszyklen ihrer Produkte systematisch und bringen regelmäßig neue Modelle auf den Markt. Statt Reparatur ist eine Verschrottung der teuren Artikel oftmals preiswerter.

Schöne Verbraucherinformation in Zeiten der Wegwerfgesellschaft. Hier geht’s zur herunterladbaren Audiodatei:

Gemacht um kaputtzugehen – Der geplante Verschleiß technischer Geräte

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3 Antworten auf „„Gemacht um kaputtzugehen“: Geplante Obszoleszenz in der Wegwerf-Gesellschaft“


  1. 1 Gugg 06. April 2012 um 20:42 Uhr

    Das ist ein unhaltbarer Zustand!

    Es sollte sofort etwas gegen geplante Obsoleszenz getan werden! Die verantwortlichen Konzerne gehören wegen Betrugs angeklagt!

  2. 2 Stefan Schridde 07. April 2012 um 12:37 Uhr

    Es wird Zeit, dagegen vorzugehen. MURKS? NEIN DANKE! www.murks-nein-danke.de/blog

  1. 1 Geplante Obsoleszenz « Gugg’s Weblog Pingback am 06. April 2012 um 20:33 Uhr
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